Rente / 21.01.2019

1,5 Millionen zahlten 2016 Höchstbeitrag

Knapp 1,3 Millionen Männer und 203.000 Frauen verdienten über der Beitragsbemessungsgrenze – Zahlen aber leicht rückläufig.

Formular ausfüllen mit Taschenrechner und Laptop auf dem Tisch. – Bild: Getty Images/Cultura RF/moodboard

Bad Homburg (sth). Wenn es ums Geldverdienen geht, liegen Frauen in deutschen Firmen immer noch deutlich hinter ihren männlichen Kollegen. Das belegen die jüngsten entsprechenden Analysen der Deutschen Rentenversicherung. Demnach bezogen im Jahr 2016 knapp 1,5 Millionen Beschäftigte ein Gehalt oberhalb der damaligen Beitragsbemessungsgrenze – darunter fast 1,29 Millionen Männer, aber nur rund 203.000 Frauen. Bemerkenswert: Gegenüber dem Vorjahr sank die Zahl der versicherungspflichtigen "Grenzverdiener" im Jahr 2016 um etwa 5.500.

Bemerkbar machte sich der Zuwachs beim Gehalt – und bei der Höhe der gezahlten Rentenbeiträge – erneut vor allem bei den Männern in den westlichen Bundesländern. Die Zahl derjenigen, die nicht für ihr gesamtes Einkommen Rentenbeiträge zahlen mussten, ging jedoch gegenüber dem Vorjahr erstmals seit Jahren um knapp 3.000 auf etwa 1,19 Millionen zurück. Im Osten Deutschlands sank die Zahl besonders gut bezahlter Beschäftigter ebenfalls um etwa 3.000.

Unter den Frauen stieg die Zahl der versicherungspflichtig Beschäftigten, die den Höchstbeitrag an die Rentenversicherung zahlten, in den alten Ländern gegenüber dem Vorjahr erneut um knapp 2.000 auf rund 176.000. In Ostdeutschland war die Zahl der Arbeitnehmerinnen und Selbstständigen mit einem Verdienst über der damaligen Beitragsbemessungsgrenze dagegen rückläufig: Sie sank um etwa 1.500 auf rund 27.000.

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Autor

Stefan Thissen