Rente / 17.01.2020

1,5 Millionen zahlten 2017 Renten-Höchstbeitrag

Knapp 1,3 Millionen Männer und etwa 204.000 Frauen verdienten über der Beitragsbemessungsgrenze. Gegenüber dem Vorjahr blieben die Zahlen stabil.

Formular ausfüllen mit Taschenrechner und Laptop auf dem Tisch. – Bild: Getty Images/Cultura RF/moodboard

Bad Homburg (sth). Wenn es ums Geldverdienen geht, liegen Frauen in deutschen Firmen immer noch deutlich hinter ihren männlichen Kollegen. Das belegen die jüngsten entsprechenden Analysen der Deutschen Rentenversicherung. Demnach bezogen im Jahr 2017 knapp 1,5 Millionen Beschäftigte ein Gehalt oberhalb der damaligen Beitragsbemessungsgrenze – darunter mehr als 1,28 Millionen Männer, aber nur rund etwas mehr as 204.000 Frauen. Gegenüber dem Vorjahr blieb die Zahl der rentenversicherungspflichtigen "Grenzverdiener" im Jahr 2017 damit stabil.

Bemerkbar machte sich der Zuwachs beim Gehalt – und bei der Höhe der gezahlten Rentenbeiträge – erneut vor allem bei den Männern in den westlichen Bundesländern. Die Zahl derjenigen, die nicht für ihr gesamtes Einkommen Rentenbeiträge zahlen mussten, stieg dort gegenüber dem vorhergehenden Jahr um etwa 5.000 auf knapp 1,2 Millionen. Im Osten Deutschlands sank die Zahl überdurchschnittlich gut bezahlter Beschäftigter dagegen um etwa 8.500 auf rund 88.000.

Unter den Frauen kletterte die Zahl der versicherungspflichtig Beschäftigten, die den Höchstbeitrag an die Rentenversicherung zahlten, in den alten Ländern gegenüber dem Vorjahr erneut um fast 5.000 auf knapp 181.000. In Ostdeutschland war die Zahl der Arbeitnehmerinnen und Selbstständigen mit einem Verdienst über der damaligen Beitragsbemessungsgrenze dagegen rückläufig: Sie sank um etwa 3.600 auf etwa 23.400.

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Statistik-Portal der Deutschen Rentenversicherung (Pfad: https://statistik-rente.de/drv > Versicherte > aktiv Versicherte > Beschäftige ohne Beitragsbesonderheiten im Berichtszeitraum (Alter, erzielte Jahresentgelte, Zeiten...) )

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Autor

Stefan Thissen