Rente / 28.11.2019

64.000 Altersvorsorge-Beratungen in zehn Jahren

DRV Baden-Württemberg: Gesetzgeber hat der Rentenversicherung eine wichtige Wegweiserfunktion zur Zusatvorsorge eingeräumt.

Bild zum Beitrag "64.000 Altersvorsorge-Beratungen in zehn Jahren". Das Bild zeigt Andreas Schwarz, Geschäftsführer der DRV Baden-Württemberg.

Andreas Schwarz, Geschäftsführung DRV Baden-Württemberg.

Karlsruhe/Stuttgart (drv). Innerhalb von zehn Jahren mehr als 64.000 Beratungen und Info-Gespräche: Die Fachleute der Servicezentren für Altersvorsorge der Deutschen Rentenversicherung (DRV) Baden-Württemberg sind die erste Anlaufstelle für alle Menschen im Bundesland, die sich neutral über ihre Altersvorsorge informieren wollen. An 19 Standorten landesweit gibt es unabhängig von einzelnen Produkten und Anbietern säulenübergreifende kostenlose Informationen nicht nur zur gesetzlichen Rente, sondern auch zur privaten und betrieblichen Altersvorsorge.

Rund 90 Minuten dauert ein Intensivgespräch zur Altersvorsorge im Durchschnitt. Viel Zeit, die nutzbringend gefüllt und von den Kunden sehr geschätzt werde, weiß Thomas Becker, Sprecher der DRV Baden-Württemberg. "Zu uns kommen Menschen, die häufig Ängste haben, dass ihre Vorsorge im Alter nicht ausreichend ist. In den Gesprächen entwickeln wir persönliche Vorsorgekonzepte, ermitteln gemeinsam mit den Kunden ihre bisherigen Rentenanwartschaften und decken Versorgungslücken auf. Darüber hinaus informieren wir über Fördermöglichkeiten der privaten und betrieblichen Altersvorsorge sowie über Vor- und Nachteile der einzelnen Produktarten."

Rentenversicherung empfiehlt und verkauft keine Produkte

Verkaufen darf und will der gesetzliche Rentenversicherer aber nichts. Auch gibt die DRV keine konkreten Produktempfehlungen ab. Das sei auch nicht notwendig, stellt Becker immer wieder fest. Die neutralen Informationen würden den Kunden sehr helfen. Neben den Einkünften im Alter werden in den Intensivgesprächen zur Altersvorsorge auch die existenziellen Risiken wie Erwerbsminderung und Tod besprochen: "Wie hoch ist die Absicherung, wenn jemand dauerhaft erkrankt oder der Haupternährer der Familie stirbt?" Fragen, auf die die Berater in den Servicezentren ebenfalls Antworten parat haben. Denn nur wer auch diese Risiken im Auge behält, kann sich sorgenfrei um die Altersabsicherung kümmern.

Warum der gesetzliche Rentenversicherungsträger überhaupt so intensiv über die gesamte Altersvorsorge aufklärt und es nicht nur bei der gesetzlichen Rente belässt, erklärt Andreas Schwarz, Erster Direktor der DRV Baden-Württemberg: "Fakt ist, der bisherige Lebensstandard im Alter kann häufig nur mit zusätzlicher Altersvorsorge gesichert werden." Der Gesetzgeber habe den Rentenversicherungsträgern eine wichtige Wegweiserfunktion in Fragen der zusätzlichen Altersvorsorge eingeräumt, so Schwarz.

Er erinnert sich noch an die Anfänge der Servicezentren für Altersvorsorge: "2005 bekamen wir von der Landesregierung den Auftrag, die Menschen in Baden-Württemberg umfassend und neutral zur gesamten Altersvorsorge aufzuklären. Ein bundesweit absolutes Novum!" Schwarz ist dabei überzeugt, dass die Menschen in Baden-Württemberg zu Recht auch zukünftig dem gesetzlichen Rentenversicherungsträger bei ihren Fragen zur Altersvorsorge ihr Vertrauen schenken können.

Mehr zum Thema:

www.deutsche-rentenversicherung.de

Weitere Informationen zu den Service-Leistungen der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg

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Autor

Stefan Thissen