Finanzen / 21.09.2018

Abkühlung fürs Finanzamt

Der erfrischende Steuertipp zum Sommerende: Ventilator von der Steuer absetzen. Klappt aber nur im Homeoffice.

Neustadt an der Weinstraße (dpa/tmn) Steuerzahler können einen Ventilator oder eine mobile Klimaanlage von der Steuer absetzen, wenn sie damit ihr Homeoffice kühlen. Wichtig ist aber, dass das Homeoffice vom Finanzamt als heimisches Arbeitszimmer anerkannt ist, wie die Vereinigte Lohnsteuerhilfe informiert. Ist das Homeoffice das Zentrum der Arbeit, wird der Beruf also nicht anderswo ausgeübt, lassen sich die tatsächlichen Kosten unbegrenzt geltend machen.

Hat ein Steuerzahler beim Arbeitgeber nur zeitweise einen Arbeitsplatz - etwa als Lehrer, Außendienstmitarbeiter oder Handelsvertreter -, kann er bis zu 1250 Euro pro Jahr für das heimische Arbeitszimmer von der Steuer absetzen.

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 Deutsche Presseagentur – Themendienst