Rente / 23.07.2021

Altersrenten für langjährig Versicherte stark gestiegen

Beschäftigte mit 35 bis 44 Berufsjahren konnten zwischen 2010 und 2020 einen Anstieg ihrer Nettobezüge um 34 Prozent verzeichnen.

Bild zum Beitrag "Altersrenten für langjährig Versicherte stark gestiegen". Das Bild zeigt ein älteres Paar im Garten auf einer Bank sitzend.

Berlin (drv/sth). Die durchschnittliche Nettorente – offiziell: „Rentenzahlbetrag“ – von Neurentnerinnen und -rentnern des Jahres 2020 mit mindestens 35 Versicherungsjahren ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Lag der durchschnittliche Rentenzahlbetrag im Jahr 2010 noch bei 962 Euro, betrug dieser im vergangenen Jahr rund 1.290 Euro. Das ist in diesem Zeitraum ein Anstieg um 34 Prozent, wie die Deutsche Rentenversicherung (DRV) am Donnerstag mitteilte. 2019 lag der durchschnittliche Rentenzahlbetrag noch bei 1.249 Euro.

„Diese positive Entwicklung stärkt die gesetzliche Rente als zentrale Säule der Alterssicherung in Deutschland“, so die DRV. Hauptgrund für die Steigerungen seien die „vergleichsweise hohen Rentenanpassungen in den vergangenen Jahren“. Im Zeitraum von 2010 bis 2020 sind die Altersrenten mit mindestens 35 Versicherungsjahren in den alten Bundesländer demnach um 29 Prozent und in den neuen Bundesländern um 50 Prozent gestiegen.

Der Anteil der Altersrentner, die mindestens 35 Jahre an Versicherungszeiten haben, ist der Rentenstatistik zufolge von 65 Prozent bei Neurentnern des Jahres 2010 auf rund 72 Prozent im Rentenzugang 2020 gestiegen. Dies sei auf einen „Anstieg der Anteile bei westdeutschen Frauen“ zurückzuführen, so die DRV.

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 Deutsche Rentenversicherung