Soziales / 09.08.2019

Arbeitslose müssen Urlaub vor Abreise genehmigen lassen

Grundsätzlich müssen Arbeitsuchende erreichbar sein und für eine Arbeitsaufnahme zur Verfügung stehen.

Bild zum Thema Arbeitslose müssen Urlaub vor Abreise genehmigen lassen: Wasserball mit Weltkarte und Urlaubsprospekte liegen auf dem Holzboden vor einem Sofa.

Suhl (dpa/tmn). Arbeitslose müssen eine geplante Urlaubsreise vorab bei der Agentur für Arbeit beantragen. Denn grundsätzlich müssen sie für die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter erreichbar sein und für eine Arbeitsaufnahme zur Verfügung stehen. Das teilt die Agentur für Arbeit Suhl mit.

Bis zu drei Wochen im Jahr

Nach Genehmigung ist eine sogenannte Ortsabwesenheit für bis zu drei Wochen pro Jahr möglich. Voraussetzung ist, dass die berufliche Eingliederung oder Weiterbildung in dieser Zeit voraussichtlich nicht beeinträchtigt wird. Aufgrund der Reise darf zum Beispiel kein Vorstellungsgespräch platzen.

Wer ohne Erlaubnis verreist, riskiert Leistungskürzungen

Wer sich keine Zustimmung einholt, verliert seinen Leistungsanspruch, erklärt die Agentur für Arbeit Suhl. Zu viel erhaltene Beträge müssen dann womöglich zurückgezahlt werden.

Einen Antrag können Arbeitslose online unter arbeitsagentur.de/eservices oder telefonisch unter 0800 4 5555 0 stellen.

Autor

 Deutsche Presseagentur