Soziales / 14.10.2019

Assessment Center: Bewerber unter Beobachtung

Assessment Center: Kein entspanntes Zurücklehnen in den Pausen – den Arbeitgeber interessiert auch das Verhalten außerhalb der Testsituation.

Bild zum Thema Assessment Center: Bewerber unter Beobachtung. Junge Bewerber in einem Seminarraum.

Bremen (dpa/tmn). Bewerber stehen während eines Assessment Centers pausenlos unter Beobachtung. Lästereien in den Pausen sind daher tabu. Darauf weist Karriereberaterin Angela Schütte im Magazin der Arbeitnehmerkammer Bremen (Ausgabe September/Oktober 2019) hin.

Sie rät, auch in den Pausen mit Mitbewerbern und Beobachtern Small Talk über unverfängliche Themen zu führen. Es sei wichtig, sich aktiv und authentisch zu geben.

Mit der richtigen Vorbereitung punkten

Sogenannte Assessment Center sind häufig Teil des Bewerbungsprozesses, vor allem bei größeren Unternehmen. Arbeitgeber testen, wie Bewerber im Team agieren und unter Stress arbeiten. Meist würden realistische Situationen aus dem Arbeitsleben nachgestellt, heißt es in dem Beitrag. Gruppendiskussionen, Rollenspiele, Intelligenztests und strukturierte Interviews seien ebenfalls häufig Teil eines Assessment Centers.

Schütte rät generell dazu, sich auf diese Form des Auswahlverfahrens vorzubereiten. Schon ein Anruf beim Unternehmen kann helfen, an Informationen zum Ablauf zu kommen. Zudem empfiehlt sie, einen Blick in die Sachliteratur zu werfen oder probeweise Tests im Internet durchzuführen.

Weitere Informationen

www.arbeitnehmerkammer.de
Online-Beitrag der Arbeitnehmerkammer Bremen

Autor

 Deutsche Presseagentur – Themendienst