Rente / 04.08.2017

Auf mehreren Wegen vorzeitig in Rente

Stiftung Warentest: Wer kann unter welchen Bedingungen ab 63 in den Ruhestand treten?

Berin (sth). Trotz steigender Altersgrenzen: Viele Arbeitnehmer wünschen sich immer noch einen vorzeitigen Abschied aus dem Berufsleben. Eine der Möglichkeiten, um diesen Wunsch auch in die Tat umzusetzen: die sogenannte Rente mit 63. Sie ist seit der Neuregelung im Juli 2014 – trotz inzwischen wieder steigender Altersgrenze – immer noch ein Renner unter den vier Wegen zu einer gesetzlichen Altersrente. Allein im Jahr 2016 nutzten nach Angaben der Deutschen Rentenversicherung mehr als 225.000 Beschäftigte die Möglichkeit, nach mindestens 45 Beitragsjahren abschlagsfrei vorzeitig in Rente gehen zu können.

Und sonst? Auch wer keine 45 Jahre mit Pflichtbeiträgen oder Berücksichtigungszeiten vorweisen kann, hat oft eine Chance, schon mit 63 oder etwas später den Beruf an den Nagel zu hängen. Voraussetzung: Die oder der Beschäftigte kann mindestens 35 Versicherungsjahre nachweisen. Dann muss man allerdings – als gesunder Arbeitnehmer – im Regelfall lebenslange Rentenabschläge in Kauf nehmen. Schwerbehinderte Menschen können unter Umständen sogar noch früher aus dem Job scheiden – aber auch dann mit Abschlägen.

Wer unter welchen Bedingungen ab 63 Jahren in die Rente wechseln kann, und welche finanziellen Einschnitte damit unter Umständen verbunden sind, zeigt die "Stiftung Warentest" in einem aktuellen "Special" (siehe Link unten).

Mehr zum Thema:

www.test.de
Link zum Special der Stiftung Warentest zur Rente ab dem 63. Lebensjahr

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Autor

Stefan Thissen