Rente / 31.01.2022

Auslandszeiten zügig auf dem Rentenkonto speichern

Noch immer sind die Versicherungskonten deutschstämmiger Zuwanderer teilweise unvollständig. Eine baldige Meldung führt schneller zum Rentenbescheid.

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Oldenburg (drv). In den 90er-Jahren sind viele Versicherte aus Osteuropa und dem heutigen Russland nach Deutschland gezogen, die nun nach und nach das Rentenalter erreichen. Auch wenn der Zuzug inzwischen bereits fast 30 Jahre her ist, sind die Versicherungskonten der Betroffenen zum Teil immer noch unvollständig. Dabei führt eine frühzeitige Speicherung der Auslandzeiten zu einer kurzen Bearbeitungsdauer des Rentenbescheides und somit zu einer nahtlosen Rentenzahlung.

Die im Ausland zurückgelegten (Beschäftigungs-)Zeiten können vielfach über das sogenannte Fremdrentengesetz, das EU-Recht oder über ein Sozialversicherungsabkommen, zum Beispiel zwischen Deutschland und Polen, die deutsche Rente steigern. Damit die Auslandszeiten berücksichtigt werden können, müssen diese gegenüber der Deutschen Rentenversicherung nachgewiesen oder glaubhaft gemacht werden. Dieses können Betroffene mit einem Antrag auf Kontenklärung machen. Dieser sollte möglichst frühzeitig gestellt werden, da die Unterlagen über die lange zurückliegenden Zeiträume meist nicht mehr vollständig sind und der Ermittlungsaufwand über Ländergrenzen hinweg sehr zeitintensiv ist.

Autor

 Deutsche Rentenversicherung