Gesundheit / 18.09.2018

Bakterien und Viren im Büro entfliehen

Hände schütteln, Tastatur teilen, Kaffee holen - alles das birgt Ansteckungsgefahr. Aber eigentlich hilft nur eins gegen die nächste Krankheitswelle

Konstanz (dpa/tmn). Herbst ist Erkältungszeit. Überall wird geschnieft und gehustet – auch im Büro. Damit Arbeitnehmer sich nicht anstecken, zähle zuallererst die Hygiene, sagt Utz Niklas Walter vom Institut für Betriebliche Gesundheitsberatung (IFBG) in Konstanz.

Besonders kritische Stellen wie Tastaturen, Türklinken und lange Handläufe müssen regelmäßig und gründlich gereinigt werden. Hierfür sei es sinnvoll, das explizit mit den Putzkräften zu besprechen.

Arbeitnehmer nicht richtig "gebrieft"

"Oft sind sie nicht richtig gebrieft", so Walter. Arbeitnehmer sollten selbst darauf achten, sich ihre Tastatur möglichst mit niemandem zu teilen.

Generell gilt: Alle Gerätschaften, die von vielen Personen angefasst werden, sollte man im Zweifel vor der Benutzung abwischen. Also auch die Schaltoberfläche des Druckers oder der Kaffeemaschine. Walter rät Arbeitnehmern, sich außerdem regelmäßig und ausgiebig die Hände zu waschen – am besten 20 bis 30 Sekunden lang.

Zu Hause bleiben und auskurieren

Dabei sollten auch die Handzwischenräume und der Handrücken Beachtung finden. Nach dem Abtrocknen hält er zudem eine Desinfektion für sinnvoll.

Hat alles nichts geholfen, und die Krankheit ereilt einen doch, gibt es nur eine richtige Lösung: zu Hause bleiben und alles auskurieren.

Würden das mehr Leute machen, so ist sich Walter sicher, wären Krankheitswellen in den Betrieben kein so großes Thema mehr.

Autor

 Deutsche Presseagentur – Themendienst