Finanzen / 10.05.2021

Banken und Sparkassen bringen einheitlichen Bezahldienst voran

Kunden deutscher Banken sollen es beim Shoppen im Internet künftig einfacher haben.

Banken und Sparkassen bringen einheitlichen Bezahldienst voran. – Mann gibt Daten seiner Bankkarte in sein Notebook ein.

Frankfurt/Berlin (dpa). Banken und Sparkassen in Deutschland treiben die Vereinheitlichung ihrer Online-Bezahlverfahren voran. Von diesem Montag an werden die Institute Kunden und Handel schrittweise ein gebündeltes Bezahlangebot rund um das Girokonto anbieten.

Die in der Deutschen Kreditwirtschaft (DK) zusammengeschlossenen fünf großen Bankenverbände hatten im März angekündigt, ihre Online-Bezahlverfahren Paydirekt, Giropay und Kwitt unter der Marke Giropay zu verschmelzen. Öffentlich-rechtliche, genossenschaftliche und private Institute ziehen dabei an einem Strang.

Giropay als Alternative zu Paypal

Die Verbraucher werden in einer mehrmonatigen Übergangsphase an die neue Marke herangeführt. Zum Start an diesem Montag stellen Sparkassen sowie Volks- und Raiffeisenbanken ihr Handy-zu-Handy-Zahlsystem Kwitt auf „Giropay Geld-Senden“ um. Von Mittwoch (12.5.) an können Kunden dann bei Händlern, die Paydirekt nutzen, das Giropay-Bezahlverfahren auswählen.

Die heimische Kreditwirtschaft will mit dem neuen gemeinsamen Anlauf Verbrauchern ermöglichen, auf möglichst einfachem Weg zu bezahlen sowie schnell Geld von Konto zu Konto zu überweisen – unabhängig davon, bei welcher Bank das Konto letztlich geführt wird. Das auch unter „#DK“ oder „XPay“ bekannte Projekt will eine Alternative zu Paypal, Apple Pay und Co. etablieren.

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 Deutsche Presseagentur