Finanzen / 13.12.2018

Bausparen: Versicherung gegen steigende Zinsen

Wegen der niedrigen Rendite ist das Finanzprodukt als reiner Sparvertrag nicht geeignet. Bausparen kann sich aber trotzdem lohnen.

Zeichnung eines Hauses und Euromünzen auf dem Tisch. – Bildnachweis: gettyimages.de © Westend61

Allerdings müssen Bausparer vor der Unterschrift unter den Vertrag genau rechnen, erklärt die Zeitschrift „Finanztest“ (Heft 1/2019) der Stiftung Warentest. Die Experten haben die Konditionen für verschiedene Musterkunden berechnet.

Das Ergebnis: Einen Bausparvertrag, der für jeden optimal ist, gibt es nicht. Zwischen günstigen und teuren Verträgen liegen oft mehrere tausend Euro Zinsunterschied.

Ein niedriger Darlehenszins ist nicht alles

„Wie gut oder schlecht ein Bausparvertrag ist, zeigt sich immer erst am konkreten Angebot“, heißt es in dem „Finanztest“-Bericht. Ein niedriger Darlehenszins allein sagt deshalb noch nichts darüber aus, ob ein Tarif günstig ist.

Ein Grund: Bauspartarife sind kompliziert. Sie bestehen aus mehr als einem Dutzend Konditionen – von Abschluss- und Jahresgebühren, Guthaben- und Darlehenszinssätzen, Regelsparraten bis hin zu Tilgungsbeiträgen. Ob sich ein Vertrag wirklich lohnt, hängt am Ende immer vom Sparziel und den finanziellen Möglichkeiten des Kunden ab.

Zwei Testsieger: BHW und Deutsche Bank Bausparkasse

Zwei Testsieger konnten die Experten trotzdem herausfiltern: BHW und Deutsche Bank Bausparkasse teilten sich in drei von vier Modellrechnungen die ersten beiden Plätze.

Weitere Informationen

www.test.de
Bausparrechner der Stiftung Warentest

Autor

 Deutsche Presseagentur – Themendienst