Soziales / 13.02.2018

Befristung muss kein Drama sein

Beim ersten Job an die Zukunft denken - und nicht an Sicherheit

Nürnberg/Hamburg (dpa/tmn). Nach zwei Jahren ist Schluss: Viele Berufseinsteiger bekommen zunächst nur eine befristete Stelle. Das muss auch kein Drama sein, erklärt Ulrich Walwei vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung im Interview mit "Zeit Campus" (Ausgabe 2/2018). Tatsächlich könne eine befristete Stelle am Anfang der Karriere sogar die bessere Wahl sein - nämlich dann, wenn Einsteiger dort noch viel Neues lernen.

Der Grund: Wichtiger als klassische Sicherheit sei gerade am Anfang der Karriere Zukunftssicherheit, so der Experte. Das bedeutet zum Beispiel, Kompetenzen zu sammeln, mit denen Arbeitnehmer flexibel und in mehreren Bereichen einsetzbar sind. So haben sie bei einem späteren Jobwechsel mehr Möglichkeiten.

Autor

 Deutsche Presseagentur – Themendienst