Rente / 20.03.2018

Bericht: Rentenniveau sinkt früher

Das Bundessozialministerium rechnet damit, dass die Pläne der GroKo Folgen für das Rentenniveau haben. Aber noch fehlt es an Details.

Berlin (mjj) Schon 2023 könnte das Rentenniveau auf 48 Prozent sinken. Das wäre zwei Jahre früher als geplant. Darüber berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland, dem eine Antwort des Bundessozialministeriums an den FDP-Bundstagsabgeordneten Johannes Vogel vorliegt. Der Rentenbeitragssatz könnte 2024 steigen und damit ein Jahr früher als vorgesehen. 

Hintergrund sind zahlreiche vollzogene Leistungsausweitungen wie die Mütterrente und die Verbesserung der Erwerbsminderungsrente. Hinzu kommen künftige Projekte der GroKo die Absicherung von Selbstständigen zu verbessern sowie die Rückkehr zur Parität bei gesetzlichen Krankenkassenbeiträgen. Allerdings schränke das Bundessozialministerium ein, fehlten für eine genaue Berechnung noch wesentliche Parameter der Ausgestaltung sowie die Antwort, wer die Leistungen finanziere, so das Redaktionsnetzwerk.

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Autor

Michael J. John