Soziales / 14.05.2019

Betreutes Wohnen: Angebote gründlich prüfen

Hinter dem Begriff „betreutes Wohnen“ können sich ganz unterschiedliche Wohnformen verbergen. Angebote sollten daher gründlich geprüft werden.

Bild zum Thema betreutes Wohnen: Gruppe von lachenden Seniorinnen sitzt zusammen an einem Tisch beim Kaffeetrinken..

Baierbrunn (dpa/tmn). Betreutes Wohnen klingt für viele Ältere nach einer guten Mischung aus Pflegeheim und Selbstständigkeit. Entsprechende Angebote sollte man aber vor dem Einzug auf Herz und Nieren prüfen, heißt es im „Senioren Ratgeber“ (Ausgabe 5/2019). Denn der Begriff ist nicht geschützt, dahinter können sich also ganz unterschiedliche – und auch unterschiedlich gute – Wohnformen verbergen.

Leistungen und Kosten sind sehr unterschiedlich

In der Regel zahlen betreut Wohnende eine Servicepauschale und bekommen dafür Grundleistungen wie ein Notrufsystem und Freizeitangebote. Hinzu kommen je nach Anbieter Zusatzleistungen, von der Putzhilfe bis zum Essensdienst. Das kann schnell teuer werden. Interessenten sollten sich die möglichen Leistungen und ihre einzelnen Kosten daher genau aufschlüsseln lassen.

Vergleichen Sie möglichst viele Angebote

Ansonsten gilt es, möglichst viele Häuser oder Wohnanlagen zu vergleichen. Denn Kosten, Inklusiv-Leistungen sowie Größe und Ausstattung der Wohnräume schwanken teils erheblich. Im besten Fall kann man sich vor Ort selbst ein Bild machen und mit den Bewohnern sprechen, bei einem gemeinsamen Essen oder Freizeit-Nachmittag zum Beispiel.

Autor

 Deutsche Presseagentur – Themendienst