Finanzen / 18.04.2019

Brexit: Tipps für Europa-Fonds-Anleger

Laut Bericht des Magazins „Finanztest“ müssen sich Europa-Fonds-Anleger nicht vom Brexit verunsichern lassen. Was ist zu tun?

Bild zum Thema Brexit und Fonds-Anleger: Aktienchart mit Stadtsilhouette im Hintergrund.

Berlin (dpa/tmn). Der Brexit sorgt auch bei vielen Geldanlegern für Sorgenfalten. Nach dem Austrittsvotum der Briten haben sich britische Aktien nicht mehr so gut entwickelt wie der europäische Gesamtmarkt, berichtet die Zeitschrift „Finanztest“ (Ausgabe 5/2019) der Stiftung Warentest. Es lief aber auch nicht so schlecht, wie viele erwartet haben. Denn das schwache Pfund sorgte für gute Geschäfte britischer Unternehmen, die außerdem oft global aufgestellt und damit nur zum Teil vom Geschehen in Europa abhängig sind. Langfristig orientierte Anleger müssten Europa-Fonds also nicht verkaufen, so „Finanztest“.

Depot globaler ausrichten

Gleichwohl hat der britische Aktienmarkt in Europa ein großes Gewicht. Wer die Unsicherheit nicht erträgt, kann nun die Ländergewichtung in seinem Depot verschieben – weg von Großbritannien und Europa zum Beispiel zugunsten der USA und der Pazifikregion. Die Warentest-Experten empfehlen in eine globale Anlage wie den MSCI World zu investieren. Er umfasst 23 Länder, der MSCI Europe nur 15.

Weitere Informationen

www.test.de
Fondsübersicht der Stiftung Warentest (z.T. kostenpflichtig)

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 Deutsche Presseagentur – Themendienst