Rente / 05.02.2020

Brexit wirkt sich vorläufig nicht auf die Rente aus

Im Austrittsabkommen zwischen der EU und Großbritannien ist vereinbart, dass das EU-Recht mindestens bis zum 31.12.2020 weiter gilt.

Bild zum Beitrag "Brexit wirkt sich vorläufig nicht auf die Rente aus". Das Bild zeigt eine Frau, die in der Abflughalle eines Flughafens vor einer Anzeigetafel steht und winkt.

Berlin (drv).  Der Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union hat zunächst keine Auswirkungen auf Rentenansprüche von Versicherten, die Versicherungszeiten in Deutschland und Großbritannien erworben haben. Das teilte jetzt die Deutsche Rentenversicherung (DRV) mit.

Im Austrittsabkommen zwischen der Europäischen Union und Großbritannien sei ein Übergangszeitraum "zunächst bis zum 31.12.2020 vereinbart", in dem das EU-Recht weiter gelte, so die Rentenversicherung. Die EU und das Vereinigte Königreich wollten im Laufe des Jahres 2020 die beiderseitigen Beziehungen für die Zeit nach dem Übergangszeitraum neu regeln. "Die weitere Entwicklung zu künftigen vertraglichen Beziehungen auf dem Gebiet der sozialen Sicherheit bleibt abzuwarten", heißt es in der DRV-Mitteilung.

Rund 223.000 Rentenversicherte haben den Angaben zufolge eine britische Staatsangehörigkeit und können bei ihrer Rente von den EU-Regelungen profitieren. 52.000 Renten würden an Versicherte gezahlt, die ihren Wohnsitz in Deutschland haben und Versicherungszeiten in Großbritannien erworben haben. "22.000 Renten werden von der Deutschen Rentenversicherung nach Großbritannien gezahlt."

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 Deutsche Rentenversicherung