Finanzen / 09.01.2020

Bürger bleiben bei der Geldanlage konservativ

Bankenverband: Hohe Präferenz für Sicherheit dominiert weiter das Anlageverhalten.

Bild zum Thema Bürger bleiben bei der Geldanlage konservativ: Vier Einmachgläser mit Hausmodell, Sparschwein, Goldbarren und Geldmünzen

Berlin (bdb/sth). Bundesbürger, die Geld anlegen, tun dies trotz niedriger Zinsen auch weiterhin wie gewohnt sehr sicherheitsorientiert. Das geht aus einer Umfrage im Auftrag des Bankenverbandes hervor. Demnach neigen neun von zehn Befragten – selbst bei größeren Renditechancen – auch künftig nicht zu mehr Risiko bei der Geldanlage. Trotz anhaltender Niedrigzinsen habe die Risikoaversion der Deutschen bei der Geldanlage gegenüber dem Vorjahr nur leicht abgenommen, so der Verband.

Sicherheit zählt beim Sparen, aber Aktien und Fonds legen zu

Dennoch hätten die Anleger ihren Anlagemix gegenüber dem Vorjahr deutlich verbreitert, so ein Ergebnis der Umfrage. Aktien, Fonds und Tagesgeld haben demnach am stärksten zugelegt. So nahmen Fondsanteile von 34 auf 40 Prozent zu, Aktien von 26 auf 35 Prozent und Tagesgeld von 24 auf 30 Prozent.

Die Suche nach Sicherheit bestimmt nach Angaben des Verbands offenbar auch die Trends für 2020: Wenn die privaten Investoren das nötige Geld zur Verfügung hätten, würden sie deutlich mehr Kapital vor allem in Immobilien, Fonds, Gold und festverzinsliche Wertpapiere investieren.

Weitere Informationen

bankenverband.de
Die Ergebnisse der Umfrage des Bankenverbands (PDF)

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Autor

Stefan Thissen