Finanzen / 08.07.2021

Bundesbürger sparen lieber für Konsum als für die Altersvorsorge

Studie der Bausparkassen: Die Konsumlust steigt, die Vorsorge für später rückt etwas in den Hintergrund.

Bundesbürger sparen lieber für Konsum als für die Altersvorsorge. – Frauen auf der Straße mit Shopping-Tüten.

Die wichtigsten Sparmotive der Deutschen

Berlin (dpa/tmn/iv). Viele Bundesbürger sind offenbar wieder bereit, mehr Geld für den Konsum auszugeben. Der Konsum hat damit die Altersvorsorge als Sparmotiv Nummer 1 abgelöst. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage von Kantar im Auftrag des Verbands der Privaten Bausparkassen.

Über 30-Jährige sparen vor allem für Wohneigentum

Demnach erklären 53 Prozent der Bundesbürger, Geld für späteren Konsum auf die Seite zu legen. Im Frühjahr 2021 waren es 50 Prozent. Altersvorsorge nennen nur noch 50 Prozent der Bundesbürger als Sparmotiv. Im Frühjahr 2021 waren es noch 55 Prozent.

Wohneigentum kommt auf einen Wert von 39 Prozent – nach zuvor 45 Prozent. „Schaut man nur auf die 30- bis 39-Jährigen, also auf die klassische Altersgruppe der tatsächlichen Wohneigentumserwerber, stehen hier allerdings 48 Prozent zu Buche“, so Christian König, Geschäftsführer des Verbands. „In dieser Altersgruppe bleibt Wohneigentum das wichtigste Sparmotiv.“

Das Sparmotiv Kapitalanlage wird weiterhin von 27 Prozent der Befragten genannt. Der Notgroschen erreicht 6 Prozent – nach 7 Prozent in der letzten Umfrage. Kantar befragte dazu Anfang Juni im Auftrag des Verbands der Privaten Bausparkassen über 2.000 Bundesbürger im Alter von über 14 Jahren.

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dpa/ihre-vorsorge.de