Finanzen / 06.08.2020

Corona-Jahr: Diese drei Versicherungen brauchen Azubis

Damit der Start in die Lehre auch während der Pandemie gelingt, sollten Azubis Versicherungen abschließen. Verbraucherschützer empfehlen drei.

Auszubildene in der Autowerkstatt – Bildnachweis: gettyimages.de © sturti

Düsseldorf (dpa/tmn). Für Lehrlinge, die ihre Ausbildung im Jahr der Corona-Pandemie beginnen, gibt es viele Unwägbarkeiten. Was passiert beispielsweise, wenn der Ausbildungsbetrieb schließen muss? Oder wenn der Auszubildende erkrankt? Dagegen sollte man sich zum Ausbildungsstart versichern.

Die Verbraucherzentrale NRW empfiehlt Haftpflicht-, Kranken- und Berufsunfähigkeitsversicherung als Basis-Trio für Lehrlinge. Von maßgeschneiderten Berufsanfänger-Paketen von Versicherungsgesellschaften raten die Experten hingegen ab: Oftmals seien die Policen zu teuer, mal offerierten sie überflüssigen Schutz oder deckten existenzielle Risiken nicht ausreichend ab.

Private Haftpflichtversicherung

Die private Haftpflichtversicherung hingegen deckt Schäden ab, die man bei anderen verursacht, zum Beispiel, wenn die Gesundheit eines anderen durch die eigene Unachtsamkeit dauerhaft stark beeinträchtigt wird.

Krankenversicherung

Die Krankenversicherung übernimmt die Kosten im Krankheitsfall. Das sind Behandlungs-und Krankenhauskosten, Medikamente und Krankengeld ab der siebten Woche einer Krankheit. Zuvor zahlt der Ausbildungsbetrieb die Ausbildungsvergütung.

Berufsunfähigkeitsversicherung

Im Falle einer schweren Erkrankung springt die Berufsunfähigkeitsversicherung ein. In der gesetzlichen Rentenversicherung besteht der Versicherungsschutz nämlich nur bei einer Berufskrankheit und bei einem Arbeitsunfall.

Autor

 Deutsche Presseagentur