Finanzen / 16.05.2019

Darauf müssen Sie beim Geldabheben im Urlaub achten

Im Ausland sollten Urlauber beim Geldabheben und bei Kartenzahlungen Wechselkurse und Gebühren im Blick haben. Sonst kann es teuer werden.

Bild zum Thema Geldabheben im Urlaub: Frau von hinten mit Strohhut und Rucksack geht auf ein Flugzeug zu.

Berlin (dpa/tmn). Urlauber sollten beim Geldabheben am Automaten im Ausland die Wechselkurse und Gebühren im Blick haben. So wird es zum Beispiel grundsätzlich teurer, wenn sie die Sofortabrechnung akzeptieren, schreibt die Stiftung Warentest in ihrer Zeitschrift „Finanztest“ (Ausgabe 6/2019). Wird der abgehobene Betrag gleich in die Heimatwährung umgerechnet, ist der Wechselkurs meist deutlich schlechter als der, mit dem die Heimatbank abrechnet.

Lehnen Sie die Sofortumrechnung ab

Reisende sollten also stets mit dem entsprechenden Button die Sofortumrechnung – in der Fachsprache Dynamic Currency Conversion (DCC) – ablehnen, selbst wenn noch mehrmals nachgehakt wird. Auch wer im Geschäft mit Kreditkarte bezahlt, sollte darauf achten, dass die Landeswährung erscheint.

Auf Gebühren achten

Gebühren für die Geldausgabe werden zunehmend auch in Euro-Ländern fällig, vor allem aber außerhalb von Europa. Diese werden in der Regel auf dem Display angezeigt. Hier gilt: Die entsprechenden Banken meiden und einen Automaten suchen, der günstige Gebühren hat oder gratis ist. Ist die angezeigte Gebühr zu hoch, können Urlauber den Vorgang abbrechen und eine andere Bank suchen.

Sparen mit der richtigen Karte

Sparen können Reisende auch bei der Wahl ihrer Karte, Auskunft gibt der Anbieter. Gerade für Vielreisende lohnt eine Karte, deren Einsatz keine oder nur geringe Gebühren kostet. Generell ist es sinnvoll, sich im Urlaub nicht nur auf ein Zahlungsmittel zu verlassen.

Weitere Informationen

www.test.de
Stiftung Warentest zum Geldabheben im Ausland

Autor

 Deutsche Presseagentur – Themendienst