Gesundheit / 26.01.2018

Der richtige Zeitpunkt für eine Unterweisung

Auswirkungen auf die Gesundheit verhindern: In welchen Fällen Beschäftigte unbedingt eine Unterweisung benötigen.

Hamburg (dpa/tmn). Ob Geräte, Abläufe, Aufgaben oder Standards: Wenn es im Betrieb Neues mit möglichen Auswirkungen auf die Gesundheit gibt, müssen Arbeitgeber ihren Mitarbeitern den sicheren Umgang damit erklären.

Zu einer Unterweisung sind Arbeitgeber sogar gesetzlich verpflichtet, erklärt die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) – und zwar immer dann, wenn sich etwas ändert oder ein Kollege neu hinzukommt oder neue Aufgaben übernimmt.

Arbeitgeber muss regelmäßig Unterweisungen durchführen

Im Mittelpunkt stehen dabei immer Sicherheit und Gesundheitsschutz: Der Angestellte muss also alle Informationen bekommen, die er braucht, um seine Aufgaben unbeschadet erledigen zu können.

Außerdem muss der Arbeitgeber die Unterweisung regelmäßig auffrischen – für reguläre Arbeitnehmer jedes Jahr, für Auszubildende alle sechs Monate.

Er kann die Unterweisung aber auch öfter wiederholen, wenn ihm Fehler oder Versäumnisse auffallen. Auch können Mitarbeiter selbst um eine zusätzliche Unterweisung bitten, wenn ihnen etwas unklar ist.

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 Deutsche Presseagentur – Themendienst