Finanzen / 03.01.2019

Die 52-Wochen-Challenge

Ziel für 2019: Jede Woche einen Euro mehr als in der Vorwoche sparen und sich am Jahresende über 1.378 Euro freuen.

Ein Junge steckt Geld in den Sparschwein: Geld sparen mit der 52-Wochen-Challenge.

Bad Homburg (kma/dpa). Wohnen, Essen, Handy, Auto, Hobbys und dann auch noch Versicherungen – vielen fällt es bei diesen Ausgaben schwer, auch noch ans Sparen zu denken. Dabei kann es mit der richtigen Strategie ganz einfach sein: 2019 ist die Zeit für die 52-Wochen-Challenge!

Challenge ist das englische Wort für Herausforderung - und diese hier geht genau ein Jahr lang. An einem festen Tag in der Woche, zum Beispiel an jedem Sonntagmorgen, stecken Sparer genau einen Euro mehr in die Spardose als noch in der Vorwoche. Zum Jahresanfang mit der Challenge zu beginnen, macht es einfacher, den Überblick zu behalten: In der ersten Januarwoche landet ein Euro im Sparschwein, in der zweiten dann zwei, in der dritten drei und so fort. Nach 52 Wochen sind dann 1.378 Euro zusammengekommen – Geld, das zum Beispiel in den Urlaub 2020 fließen kann.

Wer zu Vergesslichkeit neigt, kann sich einen wöchentlichen Hinweis in den Kalender schreiben oder ein Post-it an den Kühlschrank kleben.

Alternative: Der Fünf-Euro-Trick

Wer sich der Herausforderung nicht stellen will, kann es auch mit dem 5-Euro-Trick versuchen: Sobald man einen Fünf-Euro-Schein im Portemonnaie hat, wird er aussortiert und kommt in ein Kästchen oder ein Sparschwein. So kommt über die Monate einiges an Geld zusammen. Natürlich muss es auch kein Fünfer sein: Mit Zwei-Euro-Stücken oder Zehn-Euro-Scheinen funktioniert das genauso.

Weil so aber schnell größere Summen zusammenkommen können, rät Sylvia Beckerle, Finanzexpertin bei der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz, das Geld in regelmäßigen Abständen zur Bank zu bringen und auf ein Tagesgeldkonto einzuzahlen. Zum Beispiel immer dann, wenn 50 oder 100 Euro angespart sind. Dann sehen Verbraucher ihren Sparerfolg schwarz auf weiß auf dem Kontoauszug. Das motiviert nicht nur, sondern bringt auch Zinsen – „auch wenn sie eher mager ausfallen“, so Beckerle.

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Autor

Katja Mathes