Finanzen / 31.01.2018

Die Schattenseite des Goldes

Gold behält auch in Finanzkrisen und bei Inflation seinen Wert. Und dennoch ist das Edelmetall eine spekulative Geldanlage.

Berlin (dpa/tmn). Gold gilt für viele als sicheres Investment. Denn anders als Bargeld oder Zinsanlagen behält das Edelmetall auch bei einer großen Inflation oder einer Finanzkrise seinen Wert, erklärt die Stiftung Warentest. Allerdings bleibt Gold eine spekulative Geldanlage, denn der Goldpreis schwankt stark.

Gold wird in Dollar gehandelt und unterliegt daher Kursschwankungen

Anleger aus dem Euroraum müssen außerdem das Währungsrisiko beachten. Denn Gold wird immer in US-Dollar gehandelt. Wenn der Euro gegenüber dem Dollar zulegt, verliert das Gold-Investment deutscher Anleger an Wert. Andersherum kann das Gold aber auch plötzlich mehr Wert werden, nur dadurch, dass der Dollar gegenüber dem Euro zulegt.

Das zeigt auch ein Blick auf die aktuelle Entwicklung: In Euro gerechnet hat sich der Goldpreis seit Jahresanfang kaum verändert und liegt bei derzeit rund 1085 Euro je Feinunze (Stand: 29.1.). Grund für die Entwicklung ist der gestiegene Eurokurs. Anleger, die Gold in Dollar kaufen, konnten leichte Gewinne verbuchen: Kostete die Feinunze Gold am Jahresanfang etwa 1.300 Dollar, notiert der Preis Ende Januar bei etwa 1.350 Dollar (Stand: 29.1.).

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 Deutsche Presseagentur – Themendienst