Rente / 29.01.2019

DRV fordert Rentenbeiträge nach

Zeitung: Im Jahr 2018 verlangten die Rentenversicherer von Betrieben etwa 190 Millionen Euro an unterbliebenen Zahlungen.

Taschenrechner – Bild: shutterstock / kos1976

Berlin (sth). Die Deutsche Rentenversicherung hat laut einem Medienbericht im Jahr 2018 unterschlagene Rentenbeiträge im dreistelligen Millionenbereich nachgefordert. Wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ) am Montag unter Berufung auf die Rentenversicherung mitteilte, summierten sich die Forderungen auf rund 190 Millionen Euro. Hinzu gekommen seien Säumniszuschläge von etwa 100 Millionen Euro. Das Geld habe man durch den verstärkten Kampf gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung eintreiben können, so die FAZ.

Dem Bericht zufolge kontrolliert allein die Deutsche Rentenversicherung Bund jährlich bei etwa 400.000 Betriebsprüfungen, ob Arbeitgeber die Beiträge zu den verschiedenen Zweigen der Sozialversicherung richtig abgeführt haben. Bei den regulären Prüfungen habe die Rentenversicherung im vergangenen Jahr 339 Millionen Euro an Beiträgen und Umlagen sowie 31 Millionen Euro an Säumniszuschlägen nachgefordert, heißt es.