Rente / 23.05.2018

DRV Hessen: Mehr Teilhabe durch Innovation

Frankfurter Rentenversicherer bewirbt sich mit Modellvorhaben bei Förderprogramm des Bundessozialministeriums.

Frankfurt (drv). Die Deutsche Rentenversicherung Hessen bewirbt sich mit einem Modellvorhaben beim Förderprogramm „rehapro“ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS). Das Projekt zur Stärkung der Rehabilitation ist unter anderem Thema der nächsten Vertreterversammlung der Deutschen Rentenversicherung Hessen am 25. Mai 2018 in Wiesbaden. Die öffentliche Sitzung beginnt um 09:30 Uhr im Hotel Dorint Pallas in Wiesbaden, Auguste-Viktoria-Straße 15.Dort wird auch der hessische Minister für Soziales und Integration, Stefan Grüttner, ein Grußwort sprechen.

Bei "rehapro" finanziert die Bundesregierung Rentenversicherungsträgern und Jobcentern für maximal fünf Jahre Modellvorhaben, die innovative Handlungsansätze zur Stärkung der Rehabilitation und Teilhabe – auch jenseits der aktuell geltenden rechtlichen Regelungen – erproben. Dafür stehen insgesamt Fördergelder von einer Milliarde Euro bereit. Die wesentlichen Förderziele von rehapro sind: die Erwerbsfähigkeit von Menschen mit beginnenden Rehabilitationsbedarfen bis hin zu Menschen mit komplexen gesundheitlichen und seelischen Unterstützungsbedarfen zu erhalten oder wiederherzustellen, einer drohenden Erwerbsminderung frühzeitig entgegenzuwirken sowie einer chronischen Erkrankung oder drohenden Behinderung vorzubeugen.

Die ersten Modellprojekte sollen im Sommer 2018 starten. Der Deutschen Rentenversicherung Hessen ist es gelungen, sich sehr frühzeitig an dem Förderprogramm rehapro zu beteiligen. Sie beteiligt sich mit einem Modellvorhaben, das unter anderem die Etablierung eines digitalen sozialmedizinischen Kolloquiums vorsieht. So kann der hessische Träger zu einer nochmals verbesserten Versorgung seiner Versicherten und Patienten beitragen.

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 Deutsche Rentenversicherung Hessen