Rente / 18.01.2022

DRV Knappschaft-Bahn-See sucht ehrenamtliche Berater

Interessierte werden regelmäßig geschult und helfen Versicherten wohnortnah bei Fragen zur Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung.

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Bochum (kbs). Bei der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See (KBS) sind mehr als 960 Menschen ehrenamtlich in der Selbstverwaltung tätig, so zum Beispiel als Mitglieder des Vorstandes, der Vertreterversammlung oder der Regional- und Widerspruchsausschüsse. Die KBS sucht aktuell Menschen in ganz Deutschland, die sich ehrenamtlich als Versichertenberaterinnen und -berater engagieren möchten. Die derzeit bundesweit rund 800 ehrenamtlichen Versichertenberaterinnen und -berater der KBS werden regelmäßig geschult und helfen Versicherten meist wohnortnah sowohl bei Fragen zur Rentenversicherung als auch zur Kranken- und Pflegeversicherung KNAPPSCHAFT. Sie beraten die Versicherten, füllen zum Beispiel mit ihrer Hilfe Formulare aus, nehmen Anträge auf oder holen Auskünfte ein.

„Vielleicht möchten Sie sich im Ehrenamt engagieren, weil Sie selbst Menschen kennen, die ehrenamtlich tätig sind und daraus sehr viel Freude schöpfen? Eventuell suchen Sie einen Ausgleich zum Beruf oder zur Familie? Oder Sie sind auf der Suche nach einer sinnvollen Aufgabe, bei der Sie anderen Menschen helfen können? Dann sprechen Sie uns bitte an! Wir informieren Sie gerne über die weiteren Schritte“, sagt Robert Prill, stellvertretender Vorsitzender der Vertreterversammlung, dem Parlament der KBS. In der Vertreterversammlung wirken 30 ehrenamtliche Mitglieder zusammen. Robert Prill ist dort Versichertenvertreter.

Kriterien: kontaktfreudig, kommunikativ und hilfsbereit

Die künftigen Versichertenberaterinnen und -berater sollten kontaktfreudig, kommunikativ und hilfsbereit sein. Sie sollten zudem Einfühlungsvermögen und Interesse an sozialpolitischen Themen mitbringen. Ein paar weitere Voraussetzungen haben sie zu erfüllen, wie zum Beispiel, dass sie keine Scheu haben, Anträge mit einem Computer aufzunehmen, und mindestens 18 Jahre alt sind. Auch sollten sie bereit sein, an mehrtägigen, bundesweiten Schulungen teilzunehmen. Für die Teilnahme an den Schulungen können Versichertenberaterinnen und -berater von ihrer Arbeit freigestellt werden. Außerdem wird der entgangene Bruttoverdienst erstattet.

„Wir schulen unsere Versichertenberaterinnen und -berater regelmäßig, so dass sie sich immer auf dem aktuellsten Wissensstand über die gesetzliche Rentenversicherung und Kranken- und Pflegeversicherung der KNAPPSCHAFT befinden. Bei Fragen unterstützen wir sie selbstverständlich. Damit wir über ganz Deutschland verteilt unseren Versicherten Beraterinnen und Berater zur Seite stellen können, suchen wir noch Menschen, die gerne dieses Ehrenamt übernehmen würden. Wir würden uns freuen, wenn sich auch noch mehr Frauen für dieses freiwillige Engagement entscheiden“, so Edeltraud Glänzer, KBS-Vorstandsvorsitzende und Versichertenvertreterin.

Autor

 Deutsche Rentenversicherung