Gesundheit / 29.03.2021

DRV Nordbayern bietet Unterstützung bei Impfkampagne an

Sobald ausreichend Impfstoff verfügbar ist, will die Deutsche Rentenversicherung Nordbayern beginnen, ihre Beschäftigten zu impfen.

DRV Nordbayern bietet Unterstützung bei Impfkampagne an. – Patientin mit Mund-Nasen-Schutz wird gegen Corona geimpft.

Bayreuth (drv). Die DRV Nordbayern steht zu ihrer Verantwortung gegenüber ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und ihrer gesamtgesellschaftlichen Verantwortung. „Wir wollen das Ziel, dass möglichst viele Menschen möglichst schnell geimpft werden, unterstützen“, erklärt Geschäftsführer Werner Krempl.

Als Behörde mit kritischer Infrastruktur ist es dem Geschäftsführer von knapp 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein besonderes Anliegen, die Gesundheit der Beschäftigten und Kunden zu schützen und damit die Funktionsfähigkeit der gesetzlichen Rentenversicherung zu gewährleisten. Aus diesem Grund laufen seit einiger Zeit im Hintergrund bereits die Vorbereitungen, um eine Corona-Impfung im Betrieb anbieten zu können.

„Wir stehen bereits in Kontakt mit den zuständigen Behörden und Ministerien und haben uns als betriebliches Setting angeboten“, berichtet Werner Krempl.

Logistik für Impfungen in Betrieben ist bereit

Sobald die Vakzine für Impfungen außerhalb der staatlichen Zentren bereitgestellt werden, sollten neben den Hausärzten auch die Betriebsärzte der großen Unternehmen einbezogen und mit Impfstoff versorgt werden. Diese hätten Erfahrung, zum Beispiel auch mit Grippeschutzimpfungen, und zugleich einen kurzen Draht zu den Beschäftigten, so Werner Krempl weiter.

Alle logistischen Überlegungen wurden getroffen; eigenes ärztliches Personal aus Betriebs- und Gutachterärzten steht bereit, um unmittelbar nach Erhalt des Impfstoffes in schneller Abfolge eine große Zahl von Beschäftigten impfen zu können.

„Bis zu 150 Menschen pro Tag könnten wir hier impfen“, berichtet Betriebsarzt Dr. med. Tobias Kraus. Das wären bis zu 1.500 Erstimmunisierungen in der Belegschaft binnen zweier Arbeitswochen – inklusive verbindlicher Terminvereinbarung für die Zweitimpfung nach ein paar Wochen.

Dem persönlichen Anamnesegespräch beim Arzt folgt die Impfung mit anschließender Überwachung im Wartebereich bis hin zur Vergabe des zweiten Impftermins. „Wir wären quasi über Nacht startklar, es fehlt nur der Impfstoff“, so Dr. Tobias Kraus.

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 Deutsche Rentenversicherung