Rente / 17.12.2020

DRV Rheinland hilft Sozialdienstleistern in der Coronakrise

Rentenversicherer bewilligte medizinischen Reha-Einrichtungen bis Dezember dieses Jahres Zuschüsse von insgesamt rund 22 Millionen Euro.

Bild zum Beitrag "DRV Rheinland hilft Sozialdienstleistern in der Corona-Krise". Das Bild zeigt Dr. Sabine Graf, Vorstandsvorsitzende der DRV Rheinland.

Dr. Sabine Graf, Vorstandsvorsitzende der DRV Rheinland

Düsseldorf (drv/sth). Die Deutsche Rentenversicherung (DRV) Rheinland unterstützt soziale Dienstleister, die aufgrund der Corona-Pandemie in ihrem Bestand gefährdet sind, durch finanzielle Hilfen. Das gab die Vorstandsvorsitzende des rheinischen Rentenversicherers, Sabine Graf, am Dienstag bei der zweiten Vertreterversammlung in diesem Jahr bekannt. Nach Angaben Grafs haben 38 federführend von der DRV Rheinland belegte medizinische Rehabilitationseinrichtungen bei der Rentenversicherung einen Zuschuss-Antrag gestellt. Für die Zeit bis Ende Dezember seien Zuschüsse von rund 22 Millionen Euro bewilligt worden, teilte Graf den ehrenamtlichen Vertretern von Versicherten und Arbeitgebern schriftlich mit.

Darüber hinaus würden die Rentenversicherungsträger den von ihnen belegten medizinischen Einrichtungen für die Zeit vom 1. August bis 31. Dezember 2020 einen pauschalen Corona-Zuschlag in Höhe von 8 Euro täglich für stationäre medizinische Reha-Leistungen und von 6 Euro täglich zahlen, wenn diese Leistungen ganztägig-ambulant durchgeführt werden, sagte Graf. In diesen Kosten seien im Einzelfall anfallende Mehraufwände für Sachmittel berücksichtigt – etwa für die Einhaltung von Hygienevorschriften, für intensivere Serviceleistungen sowie für Aufwendungen bei der Durchführung von Corona-Tests bei anreisenden Rehabilitanden.

Als weitere finanzielle Sicherungsmaßnahme seien die Pflegesätze für alle medizinischen Rehabilitationseinrichtungen rückwirkend zum 1. Januar 2020 pauschal um 3,66 Prozent angehoben worden, erklärte die Vorstandsvorsitzende. Graf vertritt in der Selbstverwaltung der DRV Rheinland – im Wechsel mit der Arbeitgeberseite – die Versichertenseite. Dieser Wert liege „deutlich über den sonst üblichen Festlegungen“, so Graf. Sie schloss ihren Vortrag mit dem Wunsch, dass die „hoffentlich schon bald erfolgende Zulassung eines Impfstoffs zumindest absehbar wieder zu mehr Normalität führen wird“. 

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 Deutsche Rentenversicherung Rheinland