Rente / 23.12.2019

DRV Rheinland mit 18,2 Milliarden-Euro-Haushalt

Vertreterversammlung begrüßt "äußerst erfreuliche" Finanzlage und erneut gutes Qualitätsurteil für eigene Rehakliniiken.

Bild zum Beitrag "DRV Rheinland mit 18,2 Milliarden Euro-Haushalt". Das Bild zeigt Dietmar Meder, alternierender Vorstandsvorsitzender der DRV Rheinland

Dietmar Meder, alternierender Vorstandsvorsitzender der DRV Rheinland

Düsseldorf (drv/sth). Auf 18,2 Milliarden Euro wächst der Haushalt der Deutschen Rentenversicherung Rheinland im nächsten Jahr an. Das hat jetzt die Vertreterversammlung des rheinischen Rentenversicherers beschlossen. Der Etat 2020 fällt damit um rund 1,2 Milliarde höher aus als 2019. Vor dem 30-köpfigen "Parlament" berichtete der Vorstandsvorsitzende Dietmar Meder über die Finanzlage der Rentenversicherung, die er dank eines Einnahmenüberschusses von 4 Milliarden Euro „äußerst erfreulich“ nannte.

Aufgrund der letzten beiden Rentenanpassungen seien die Renten Ost mehr als doppelt so stark gestiegen wie die Verbraucherpreise und die Renten West fast doppelt so stark, sagte Meder. Für das nächste Jahr prognostizierte er ein Rentenplus um 3,1 Prozent in den alten und 3,9 Prozent in den neuen Bundesländern. Aus Sicht des Vorstandsvorsitzenden hängt der Erfolg der geplanten Grundrente, aber auch anderer Reformvorhaben, davon ab, dass die Rentenversicherung sie "einfach und unbürokratisch umsetzen" könne.

Eigene Rehakliniken wirtschaftlich und qualitativ gut aufgestellt

Heinz Krumnack, Vorsitzender der Geschäftsführung, betonte in seinem Lagebericht unter anderem den Erfolg der sechs eigenen Rehabilitationskliniken. "Dass unsere Kliniken nicht nur wirtschaftlich, sondern auch qualitativ gut aufgestellt sind, hat uns zum wiederholten Male das Gesundheitsmagazin der Zeitschrift ,Focus' bestätigt", sagte Krumnack. Zudem werde die Sachbearbeitung des Düsseldorfer Rentenversicherers im Jahr 2020 vollständig digital arbeiten. "Damit gehören wir zu den Trägern, die das vom Gesetzgeber gesteckte Ziel erreichen werden", so Krumnack.

Der Chef des Rentenversicherers stellte einen steigenden Beratungsbedarf der Kundinnen und Kunden fest und verwies in diesem Zusammenhang auf den Online-Service der Deutschen Rentenversicherung: „Mit dem Onlineportal können Versicherte auch ohne Registrierung Auskünfte anfordern, Anträge stellen oder Unterlagen elektronisch übermitteln", sagte Krumnack. Er ergänzte: "Vor allem jüngere Versicherte werden dieses Angebot verstärkt annehmen, um von Öffnungszeiten und Wartezeiten unabhängig zu sein."

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 Deutsche Rentenversicherung