Rente / 21.09.2022

Durchschnittsrente in Sachsen-Anhalt zuletzt gestiegen

Statistisches Landesamt: Monatliche Rentenleistung war 2021 im Schnitt rund 30 Euro höher als im Vorjahr. Mehr Geld für weniger Empfänger.

Ältere Hände zählen Geldscheine. Bild: IMAGO / Image Source / Howard Bartrop

Halle (dpa/sa). Die Durchschnittsrente ist im vergangenen Jahr in Sachsen-Anhalt gestiegen. Jeder Rentenempfänger habe im Schnitt eine monatliche Rentenleistung von 1438 Euro bezogen und somit rund 30 Euro mehr als im Vorjahr, teilte eine Sprecherin des Statistischen Landesamtes am Dienstag in Halle mit. Die insgesamt etwa 720.000 Rentenempänger mit Wohnsitz in Sachsen-Anhalt erhielten insgesamt circa 12,4 Milliarden Euro. Somit stieg die Rentenleistung um 1,9 Prozent. Die Anzahl der Rentenempfänger sank im gleichen Zeitraum um 0,2 Prozent.

Bundesweit haben im vergangenen Jahr 21,9 Millionen Menschen Leistungen aus gesetzlicher, privater oder betrieblicher Rente erhalten. Insgesamt wurden rund 350 Milliarden Euro ausgezahlt, etwa 8,5 Milliarden Euro (2,5 Prozent) mehr als im Jahr zuvor. Das teilte das Statistische Bundesamt kürzlich mit. Laut den Angaben der Statistikbehörde waren knapp 65 Prozent der Rentenleistungen steuerpflichtig (227 Milliarden Euro). Seit 2015 sei der Anteil damit um 9,7 Prozentpunkte gestiegen. Ursache für den Anstieg ist die Neuregelung der Besteuerung von Alterseinkünften im Alterseinkünftegesetz von 2005.

Autor

 Deutsche Presseagentur