Finanzen / 21.06.2019

Eigenkapital macht sich beim Immobilienkauf bezahlt

„Finanztest“: Wer seine Immobilie mit wenig Eigenkapital finanziert, zahlt oft drauf. Denn Banken staffeln ihre Zinsen nach dem Beleihungsauslauf.

Bild zum Thema Eigenkapital macht sich beim Immobilienkauf bezahlt: Rotes Hausmodell auf einem Tisch, daneben Männerhand, die Münzen stapelt.

Berlin (dpa/tmn). Wer seine Immoblie mit wenig Eigenkapital finanziert, zahlt unter Umständen drauf. Der Grund: Banken staffeln ihre Zinssätze nach dem Beleihungsauslauf, erklärt die Zeitschrift „Finanztest“ (Heft 7/2019) der Stiftung Warentest. Topzinsen gibt es meist nur für Kredite bis zu 50 oder 60 Prozent des Kaufpreises. Wer damit nicht auskommt zahlt einen Aufschlag.

Je weniger Eigenkapital, desto höher der Zinssatz

Ein Beispiel: Ein Paar kauft eine Immobilie zum Preis von 300.000 Euro. Die Laufzeit für den Kredit soll 15 Jahre betragen, die Tilgung 3 Prozent. Wird die Immobilie zu 90 Prozent finanziert (Kreditsumme 270.000 Euro), werden dafür 1,75 Prozent Zinsen fällig.

Bei einer 100-Prozent-Finanzierung (Kreditsumme 300.000 Euro) springt der Zinssatz auf 2,41 Prozent. Für die zusätzlichen 30.000 Euro Kreditbedarf erhöht sich die Zinsbelastung über die Laufzeit um rund 27.500 Euro.

Weitere Informationen

www.test.de
Tipps der Stiftung Warentest (z.T. kostenpflichtig)

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 Deutsche Presseagentur – Themendienst