Finanzen / 08.12.2017

Europäische Wirtschaft wächst solide

Eurozone: Konsum und Investitionen sind Wachstumsmotor

Luxemburg (dpa). Die Wirtschaft der Eurozone ist im dritten Quartal weiter solide gewachsen. Nach Angaben des Statistikamts Eurostat vom Donnerstag lag das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 0,6 Prozent höher als im zweiten Quartal. Damit bestätigte die Behörde vorläufige Zahlen.

Im Vergleich zum Vorjahresabschnitt lag das BIP 2,6 Prozent höher. Das war etwas mehr als in der ersten Schätzung, bei der 2,5 Prozent ermittelt worden waren.

Investitionen und Privatverbrauch gestiegen

Getragen wurde das Wachstum von Juli bis September vor allem von den privaten Konsumausgaben und den Investitionen der Unternehmen.

Der Privatverbrauch erhöhte sich um 0,3 Prozent, die Investitionen stiegen um 1,1 Prozent im Vergleich zum Vorquartal.

Der Außenhandel trug auch zum Wachstum bei, allerdings deutlich schwächer als Konsum und Investitionen.

Malta, Lettland und Slowenien mit stärkstem Wachstum

Im Währungsraum wiesen das stärkste Wachstum die Länder Malta (1,9 Prozent), Lettland (1,5 Prozent) und Slowenien (1,0 Prozent) auf.

Am schwächsten wuchsen Litauen, Belgien und Estland. Die deutsche Wirtschaft wuchs mit 0,8 Prozent überdurchschnittlich stark.

Autor

 Deutsche Presseagentur