Rente / 28.05.2020

Familienunternehmer für Abschaffung der Rente mit 63

Verband: Das Renteneintrittsalter sollte an die Entwicklung der Lebenszeit angepasst, neue Vorhaben wie die Grundrente auf Eis gelegt werden.

Bild zum Beitrag "". Das Bild zeigt eine Gruppe von Menschen bei einem formellen Geschäftsessen.

Berlin (dpa/sth). Der Verband der Familienunternehmer verlangt die Abschaffung der Rente mit 63, um die Rentenversicherung in der Corona-Krise zu entlasten. "Angesichts einbrechender Steuereinnahmen wird es dem Staat immer schwerer fallen, seine hohen Zuschüsse in die Rentenversicherung aufrechtzuerhalten", heißt es laut "Rheinischer Post" in einem "Anti-Rezessions-Programm" des Verbandes.

Wer 45 Jahre Rentenbeiträge gezahlt hat, konnte ab Juli 2014 mit Vollendung des 63. Lebensjahres ohne Abzüge in Altersrente gehen. Die Rente ab 63 galt jedoch nur für Versicherte, die vor dem 1. Januar 1953 geboren sind. Für jüngere Versicherte steigt die Altersgrenze – je nach Geburtsjahrgang – schrittweise wieder bis zum 65. Lebensjahr.

In dem Papier des Verbands heißt es nun dazu: "Zur Entlastung sollte die Rente mit 63 abgeschafft und der künftige Renteneintritt an die Entwicklung der Lebenszeit angepasst werden." Zudem sollten neue Vorhaben wie die Grundrente durch ein Ausgabenmoratorium auf Eis gelegt werden.

Mehr zum Thema:

www.bmas.de

Informationen des Bundesarbeitsministeriums (BMAS) zur Altersrente für besonders langjährig Versicherte

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 Deutsche Presseagentur