Rente / 18.10.2021

Fast 19.000 Neu-Rentner in „Meck-Pomm“

Die Zahl der Menschen zwischen Lübeck und Stettiner Haff, die erstmals Rente bezogen, stieg 2020 im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 500.

Bild zum Beitrag ""Meck-Pomm": Zahl der Neu-Rentner auf fast 19.000 gestiegen".

Schwerin (dpa/mv). Im Jahr 2020 ist die Zahl der neuen Rentnerinnen und Rentner in Mecklenburg-Vorpommern im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Um mehr als 500 stieg die Zahl auf 18.927 Rentner, teilte die Deutsche Rentenversicherung Nord am Freitag mit. Von den neuen Ruheständlern beziehe jedoch mit 5.247 Menschen nur ein eher kleiner Teil eine Regelaltersrente, also eine Rente nach dem Erreichen des Renteneintrittsalters von derzeit 66 Jahren. Mit 7.440 nutzten die meisten demnach die Möglichkeit, nach 45 Versicherungsjahren ohne Abschläge in den Ruhestand zu wechseln. 4.900 Männer und Frauen nahmen hingegen eine Reduzierung in Kauf, um früher aus dem Arbeitsleben auszusteigen.

Mecklenburg-Vorpommern liegt laut der Deutschen Rentenversicherung damit im Trend der ostdeutschen Bundesländer, wo besonders viele Menschen die Möglichkeit der abschlagsfreien Rente nach 45 Jahren wählen, um vorzeitig in Rente zu gehen. In den westdeutschen Bundesländern inklusive Berlin beziehe die Mehrzahl der neuen Rentnerinnen und Rentner dagegen eine Regelaltersrente. Sie arbeiteten also unabhängig von ihren Versicherungsjahren bis zum Erreichen des gesetzlichen Renteneintrittsalters weiter. Insgesamt wurden den Angaben zufolge im Jahr 2020 im Nordosten mehr als 425.000 Altersrenten durch die Deutsche Rentenversicherung ausgezahlt. Bundesweit seien es ungefähr 18 Millionen, davon hätten 800.000 Versicherte 2020 zum ersten Mal eine solche Rente erhalten.

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 Deutsche Presseagentur