Rente / 20.10.2021

Fast 27.000 Neu-Rentner in Schleswig-Holstein

Im vergangenen Jahr bekamen im Land zwischen Nord- und Ostsee über 500 Ruheständler mehr als 2019 erstmals eine gesetzliche Altersrente.

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Kiel (dpa/lno). Die Zahl der neuen Rentnerinnen und Rentner in Schleswig-Holstein ist weiter gestiegen. Mit fast 26.900 Neu-Rentnern waren es im Jahr 2020 über 500 Personen mehr als im Vorjahr, wie die Deutsche Rentenversicherung Nord jetzt mitteilte. Etwa 12.700 der neuen Ruheständler bekamen eine Regelaltersrente. Das bedeutet, sie arbeiteten bis zum Erreichen des gesetzlichen Renteneintrittsalters. Das Rentenalter für die Regelaltersrente liegt zurzeit - für den Geburtsjahrgang 1956 - bei 65 Jahren und zehn Monaten. Bis 2031 steigt die Regelaltersgrenze schrittweise auf 67 Jahre.

Von den Neu-Rentnern erhielten gut 7.600 eine abschlagsfreie Altersrente, vorausgesetzt sie vollendeten das 63. Lebensjahr und zahlten 45 Jahre in die Rente ein. Im Vorjahr waren es noch 150 Personen weniger. Eine Altersrente für langjährig Versicherte bekamen rund 5.000 Frauen und Männer. Diese Rente wird frühestens ab Erreichen des 63. Lebensjahres gezahlt. Erforderlich ist eine Versicherungszeit von mindestens 35 Jahren. Pro Monat des vorzeitigen Rentenbezugs gibt es einen Abschlag von 0,3 Prozent.

Ende 2020 zahlte die Deutsche Rentenversicherung in Schleswig-Holstein insgesamt rund 621.000 Altersrenten aus. Bundesweit bezogen etwa 18 Millionen Personen eine gesetzliche Altersrente. Rund 800.000 Versicherte bekamen erstmals eine solche Zahlung.

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 Deutsche Presseagentur