Finanzen / 03.11.2017

Finanzamt will ordentliche Rechnung

Haushaltsnahe Dienstleistung steuerlich absetzen: Keine Barzahlung

Berlin (dpa/tmn). Wer haushaltsnahe Dienstleistungen von der Steuer absetzen möchte, muss einige Regeln beachten. Unter anderem muss eine ordentliche Rechnung vorliegen, und der Betrag muss durch eine Überweisung auf das Konto des Leistungserbringers – also zum Beispiel der Handwerksfirma – bezahlt werden. Barzahlungen gegen Quittung reichen dagegen nicht aus, erläutert die Bundessteuerberaterkammer.

Bei Minijob ist Barzahlung in Ordnung

Eine Ausnahme bilden geringfügige Beschäftigungsverhältnisse wie Haushaltshilfen, die mit einem Verdienst von bis zu 450 Euro im Monat bei der Minijob-Zentrale angemeldet worden sind – also über das sogenannte Haushaltscheckverfahren. Hier ist Barzahlung in Ordnung.

Nur Arbeitskosten, keine Materialkosten

Das Finanzamt erkennt grundsätzlich nur Arbeitskosten an, nicht aber Materialkosten. Der Leistungsempfänger darf die jeweiligen Anteile innerhalb einer Rechnung aber nicht einfach schätzen und entsprechend veranschlagen. Nur der Rechnungsaussteller darf den gezahlten Betrag in Arbeits- und Materialkosten prozentual aufteilen.

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 Deutsche Presseagentur – Themendienst