Rente / 24.07.2019

Frankreich: Wille zu Rentenreform bekräftigt

Laut Medienberichten soll das Gesetz noch in der laufenden Amtszeit von Präsident Macron beschlossen und ab 2025 umgesetzt werden.

Bild zum Beitrag "". Das Bild zeigt – von unten fotografiert – internationale Flaggen, die an Fahnenmasten hängen.

Paris (dpa). Der französische Premierminister Édouard Philippe hat den Willen seiner Mitte-Regierung zu einer großen Reform des Rentensystems bekräftigt. Wie das Büro des Premiers am Donnerstag in Paris mitteilte, übergab der Hohe Beauftragte für die Rentenreform, Jean-Paul Delevoye, seinen Bericht für das Vorhaben. Laut Medienberichten dürfte es die wichtigste Sozialreform in der noch bis 2022 dauernden Amtszeit von Präsident Emmanuel Macron werden. Ein genauer Zeitplan steht noch aus.

Das neue System soll von 2025 an eingeführt werden und die Zersplitterung von Einzelsystemen für verschiedene Berufsgruppen beenden, berichtete eine französische Nachrichtenagentur. Es soll weiter möglich sein, mit dem gesetzlichen Renteneintrittsalter von 62 Jahren in Pension zu gehen, Beschäftigte müssten dann aber mit Abschlägen rechnen. Insgesamt sollen Arbeitnehmer ermuntert werden, länger zu arbeiten.

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Broschüre der Deutschen Rentenversicherung über das Rentensystem in Frankreich

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 Deutsche Presseagentur