Soziales / 20.12.2019

Freundschaft zwischen Chefin und Kollegin: Ein schmaler Grat

Freundschaften zwischen Führungsebene und Kollegen sind eine sensible Angelegenheit. Was tun, wenn sich Dritte benachteiligt fühlen?

Bild zum Thema Freundschaft zwischen Chefin und Kollegin: Ein schmaler Grat. – Zwei Frauen stehen im Büro und lachen, eine hält ein Tablet in den Händen.

Hamburg (dpa/tmn). Wenn die Kollegin mit der Führungskraft privat befreundet ist, können sich andere schnell benachteiligt fühlen. Wie sollte man damit umgehen? Jasmin Schümann, Coach mit dem Schwerpunkt Persönlichkeitsentwicklung, rät in der Zeitschrift „Emotion“ (Ausgabe 1/20), zunächst einmal sich selbst zu hinterfragen. Befürchtet man nur, dass sie bevorzugt wird – oder entspricht das wirklich der Tatsache?

Wird die Kollegin bevorzugt? So sagen Sie es Ihrer Chefin

„Gab es tatsächlich Situationen, in denen Sie – im Vergleich zur Kollegin – unfair behandelt wurden, suchen Sie mit Ihrer Vorgesetzten ein Gespräch unter vier Augen“, rät Schümann. Wichtig: „Lassen Sie die Vermutung einer freundschaftlich bedingten Bevorzugung außen vor.“ Kritik sollten Mitarbeiter sachlich und inhaltlich an ihre Vorgesetzten richten. „Je sachlicher und konkreter die Argumentation, desto höher die Chance, dass Sie ihre Chefin sensibilisieren.“

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 Deutsche Presseagentur – Themendienst