Gesundheit / 04.12.2017

Geruchlose Gefahr Shisha

Rauch in Shisha-Bars ist gefährlich für Gäste und Mitarbeiter

Mannheim (dpa/tmn). Shisha-Bars brauchen eine leistungsstarke Lüftungsanlage. Sonst kann der Rauch der Wasserpfeifen gefährlich werden, warnt die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN).

Gefahr einer Kohlenmonoxidvergiftung

Betroffen sind nicht nur Mitarbeiter der Bars, sondern auch die Gäste – selbst dann, wenn sie nicht selbst an der Shisha ziehen. Denn die glühenden Kohlen der Wasserpfeifen erzeugen Kohlenmonoxid.

Das ist zwar geruchlos, in geschlossenen Räumen aber hochgiftig – es drohen Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit und sogar Atemlähmung.

Offenes Fenster genügt nicht

Laut BGN reicht es deshalb nicht, Shisha-Bars nur über offene Fenster und Türen zu entlüften. Nötig ist eine leistungsfähige Lüftungsanlage, die pro Stunde und brennender Wasserpfeife mindestens 130 Kubikmeter Luft nach außen bewegt.

Ob eine Bar eine solche Anlage hat, können Laien allerdings nicht erkennen – es bleibt nur nachfragen.

Autor

 Deutsche Presseagentur – Themendienst