Gesundheit / 22.03.2021

Grippewelle ist ausgeblieben

Abstands- und Hygieneregeln haben neben Corona auch Influenzaviren gebremst. Die Zahl der Fälle ist diesen Winter erstaunlich gering.

Grippewelle ist ausgeblieben. – Junge Frau mit Schal und Heißgetränk.

Berlin (dpa). Die saisonale Grippe ist in diesem Jahr wahrscheinlich durch die Corona-Maßnahmen ausgebremst worden. Die Krankenkasse Barmer zählte in diesem Winter nur 400 bis 500 Grippefälle pro Woche. Üblicherweise liege die Zahl der Fälle um diese Jahreszeit etwa vierzigmal so hoch, berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Sonntag) mit Verweis auf Barmer-Daten. „Die Abstand- und Hygieneregeln zum Schutz vor Corona senken ganz offensichtlich auch das Influenzarisiko“, sagte Ursula Marschall, Leitende Medizinerin bei der Barmer.

Auch mehr Grippeimpfungen

Zumindest zu Beginn der Saison im Herbst 2020 haben sich zudem auch mehr Menschen in Deutschland gegen Grippe impfen lassen als in früheren Jahren, wie aus bereits im Februar bekannt gegebenen Daten des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung in Deutschland hervorgeht.

Autor

 Deutsche Presseagentur