Rente / 24.10.2019

Grundrenten-Verhandlungen erneut vertagt

Kein Durchbruch vor den Landtagswahlen vom Sonntag. Verhandlungen sollen in der kommenden Woche fortgesetzt werden.

Bild zum Beitrag "Grundrenten-Verhandlungen erneut vertagt". Das Bild zeigt eine Frau mit Einkaufswagen.

Berlin (dpa). Auch nach wochenlangen Verhandlungen hat sich die Koalition noch nicht auf eine Lösung für die geplante Grundrente verständigt. Eine hochrangige Arbeitsgruppe von Union und SPD vertagte ihre Beratungen erneut, wie die Deutsche Presse-Agentur am Mittwoch aus Teilnehmerkreisen erfuhr. Die Verhandlungen sollen voraussichtlich in der kommenden Woche fortgesetzt werden. Damit gelang es dem Regierungsbündnis nicht, einen Durchbruch vor der Landtagswahl in Thüringen an diesem Sonntag zu erzielen.

Geplant ist ein Rentenaufschlag für Senioren, die mindestens 35 Jahre lang gearbeitet haben oder Zeiten der Kindererziehung oder Pflege aufweisen, aber nur eine kleine Rente bekommen. Während die SPD möglichst vielen Betroffenen die Grundrente gewähren will, pocht die Union darauf, den Rentenaufschlag strenger von einer Prüfung der Bedürftigkeit abhängig zu machen.

Autor

 Deutsche Presseagentur