Soziales / 10.09.2020

Hartz 4: Bundesregierung verlängert leichteren Zugang

Wer Grundsicherung beantragt, muss weiterhin nicht mit einer umfassenden Vermögensprüfung rechnen. Die Bundesregierung hat die Regelung verlängert.

Berlin (bmas). Das Bundeskabinett hat den vereinfachten Zugang zur Grundsicherung (Hartz 4)über den 30. September hinaus bis zum Jahresende verlängert. Für die Antragsteller heißt das: Weiterhin werden unter anderem die Vermögensprüfungen nur eingeschränkt durchgeführt und die tatsächlichen Aufwendungen für Unterkunft und Heizung übernommen.

Mit dem Sozialschutzpaket I hatte die Bundesregierung im Frühjahr den Zugang zur Grundsicherung für Arbeitsuchende sowie zur Sozialhilfe wesentlich vereinfacht. Sie hat damit Menschen eine Absicherung geboten, die pandemiebedingt in Not geraten waren – insbesondere Selbstständigen, Beschäftigten mit kleinen Einkommen und vormals prekär Beschäftigten.

Die Regelung galt ursprünglich nur bis zum 30. Juni und wurde zwischenzeitlich bis zum 30. September verlängert.

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Bundesministerium für Arbeit und Soziales