Finanzen / 20.11.2020

Hessens Finanzämter verschicken keine Zahlungshinweise mehr

Keine Post mehr vom Finanzamt: In Zukunft müssen Hessens Bürger selbst auf Fälligkeitstermine für Steuervorauszahlungen achten.

Junger Mann steht in der Küche und liest einen Brief. – Bildnachweis: gettyimages.de © Tom Merton

Wiesbaden (dpa). Wer in Hessen regelmäßig Vorauszahlungen auf die Einkommens- oder Körperschaftssteuer leistet, muss künftig selbst auf die Fälligkeitstermine achten. Die Finanzämter verschicken zu den Quartalen keine Zahlungshinweise mehr, wie das Finanzministerium am Donnerstag in Wiesbaden noch einmal erinnert hat. Bislang wurden jährlich bis zu 1,1 Millionen Hinweise mit der Post verschickt.

Wegfall der Briefe spart Geld und schont die Umwelt

Finanzminister Michael Boddenberg (CDU) empfahl den Bürgern und Unternehmen die Teilnahme am SEPA-Lastschriftverfahren, um automatisch pünktlich zu zahlen und Säumniszuschläge zu vermeiden. Das Land spare durch den Wegfall der Briefe jährlich rund 600.000 Euro und schone gleichzeitig die Umwelt. Letztmalig wurden die Hinweise zum Fälligkeitstermin am 10. September 2020 verschickt. Der nächste Termin ist am 10. Dezember.

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 Deutsche Presseagentur