Rente / 19.07.2021

Höhe der Durchschnitts-Grundrente bleibt vorerst unklar

DRV-Präsidentin Gundula Roßbach will vom Bundesarbeitsministerium genannten Betrag nicht bestätigen. „Ich bin selber auf die Zahlen sehr gespannt.“

Bild zum Beitrag "Höhe der Durchschnitts-Grundrente bleibt vorerst unklar". Das Bild zeigt Gundula Roßbach, Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung Bund.

Gundula Roßbach, Präsidentin der DRV Bund

Bremen (ots/sth). Die ersten Bescheide zur Grundrente werden „im Laufe der Woche“ zugestellt. Das hat die Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung Bund (DRV), Gundula Roßbach, in einem Interview mit dem in Bremen erscheinenden Weser-Kurier (Montagausgabe) angekündigt. Die vom Arbeitsministerium zuvor ermittelte durchschnittliche Höhe der Auszahlungsbeträge von 75 Euro wollte Roßbach nicht bestätigen. "Genauere Aussagen sind hier erst möglich, wenn eine repräsentative Zahl von Grundrentenzuschlägen tatsächlich berechnet worden ist. Ich bin selber auf die Zahlen sehr gespannt“, sagte die DRV-Präsidentin.

Zu den von der Rentenversicherung selbst zu tragenden zusätzlichen Verwaltungskosten für die Berechnung der Grundrente, die sich allein in diesem Jahr auf 410 Millionen Euro belaufen, sagte Roßbach: „Unsere Selbstverwaltung und auch ich selber hätten es sich anders gewünscht, und dies haben wir auch eingefordert.“ Die DRV hatte an die Bundesregierung appelliert, diese Kosten aus Steuermitteln zu übernehmen.

 

 

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Presseportal (ots)