Rente / 10.07.2019

Höhere Freibeträge für Witwen und Witwer

Seit dem 1. Juli dürfen Hinterbliebene neben dem Bezug ihrer Rente mehr Geld hinzuverdienen.

Bild zum Beitrag "Höhere Freibträge für Witwen und Witwer". Das Bild zeigt einen älteren Handwerker, der in einer Fabrihalle an einer Maschine arbeitet.

Karlsruhe/Stuttgart (drv). Seit dem 1. Juli haben sich die Freibetragsgrenzen bei Hinterbliebenenrenten geändert. Neben ihrer Hinterbliebenenrente können Witwen und Witwer sowie Bezieher von Erziehungsrenten jetzt mehr hinzuverdienen, teilte die Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg mit. Der Freibetrag für Einkünfte wurde auf 872,52 Euro erhöht. Pro waisenrentenberechtigtem Kind erhöht sich der Freibetrag zusätzlich um 185,08 Euro.

Anzurechnende Einkünfte sind beispielsweise Arbeitsentgelt, Einkommen aus selbständiger Tätigkeit, die eigene Rente und Sozialleistungen. Vom Bruttoeinkommen werden gesetzlich festgelegte Pauschalbeträge abgezogen. Daraus ergibt sich ein fiktiver Nettobetrag. Ist dieser höher als der Freibetrag, wird die Differenz zu 40 Prozent auf die Hinterbliebenenrente angerechnet.

Die Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg weist darauf hin, dass jede Beschäftigungsaufnahme oder Änderung in den Einkünften umgehend mitgeteilt werden muss. Auf Waisenrenten werden seit dem 1. Juli 2015 generell keine Einkünfte mehr angerechnet.

Mehr zum Thema:

www.deutsche-rentenversicherung.de

Weitere Informationen zum Thema enthält die kostenlose Broschüre "Hinterbliebener: So viel können Sie hinzuverdienen".

Autor

 Deutsche Rentenversicherung