Finanzen / 30.04.2021

Immobilienkäufer strömen ins Umland der Städte

Die Nachfrage nach Wohnimmobilien ist in der Peripherie von Großstädten besonders hoch. Das wirkt sich auf die Preise aus.

Immobilienkäufer strömen ins Umland der Städte. – Neubausiedlung mit Einfamilienhäusern.

Berlin (dpa). Weniger Stadt, mehr Platz: Dieser Trend beim Immobilienkauf lässt sich nach Angaben der finanzierenden Banken nun auch in den Marktzahlen ablesen. Sie sagten im vergangenen Jahr Darlehen für Wohnimmobilien in Höhe von 108,3 Milliarden Euro zu, gut acht Prozent mehr als im Vorjahr, wie der Verband deutscher Pfandbriefbanken am Donnerstag in Berlin mitteilte. Stärkstes Segment waren Ein- und Zweifamilienhäuser mit einem Plus von knapp 15 Prozent.

Hohe Nachfrage in den „Speckgürteln“ von Großstädten

„Wohnimmobilien haben nach wie vor Hochkonjunktur“, sagte Verbandspräsident Louis Hagen. Die höchsten Preissteigerungen gebe es in den „Speckgürteln“ der Metropolen, in den sieben größten Städten selbst stiegen die Preise langsamer. Hier äußere sich vielleicht ein Bedürfnis nach mehr Platz und Wohnen im Grünen, sagte Hagen.

Auch in den nächsten Jahren sei eine hohe Nachfrage nach Wohnungen und Häusern zu erwarten, hieß es. 2020 verteuerten sich Wohnimmobilien nach den Branchendaten im Schnitt um 7,5 Prozent.

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 Deutsche Presseagentur