Finanzen / 16.01.2019

Inflation 2018 bei 1,9 Prozent

Inflation: Der Jahresschnitt 2018 liegt bei 1,9 Prozent. Der stärkste Anstieg seit 2012, als die Preise durchschnittlich um 2,0 Prozent angezogen hatten.

Meeting zur Finanzauswertung – Bildnachweis: shutterstock.com © everything possible

Wiesbaden/Bad Homburg (dpa/jru). Das Statistische Bundesamt hat seine vorläufigen Zahlen zur Entwicklung der Verbraucherpreise im Gesamtjahr 2018 bestätigt. Danach wurde die Inflation im Vorjahr vor allem durch höhere Energiepreise – sie verteuerten sich gegenüber 2017 um 4,9 Prozent – auf einen Jahresschnitt von 1,9 Prozent getrieben, wie die Behörde am Mittwoch in Wiesbaden berichtete. Die Teuerungsrate hätte ohne Berücksichtigung der Energiepreise 2018 bei +1,6 Prozent gelegen.

Ebenfalls, wenn auch etwas schwächer, schlugen die Preise für Nahrungsmittel zu buche. Sie verteuerten sich mit +2,5 Prozent gegenüber 2017 deutlich. Davon waren alle Gütergruppen betroffen, insbesondere aber Speisefette und -öle (+7,4 Prozent) sowie Molkereiprodukte und Eier (+5,3 Prozent).

Stärkster Anstieg seit 2012

Insgesamt verteuerten sich Waren 2018 gegenüber 2017 um 2,2 Prozent. Bei Dienstleistungen insgesamt entwickelten sich die Preise dagegen etwas schwächer – sie stiegen um 1,5 Prozent.

Das war der stärkste Anstieg seit 2012, als die Preise durchschnittlich um 2,0 Prozent angezogen hatten. Zum Jahresende hat sich der Preisauftrieb aber wieder verlangsamt. Im Dezember lag die jährliche Teuerungsrate bei 1,7 Prozent. Im November waren es noch 2,3 Prozent. Auch diese Werte wurden vom Bundesamt bestätigt.

Weitere Informationen:

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Mitteilung Destatis

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Statistisches Bundesamt zu Inflation

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 Deutsche Presseagentur