Rente / 05.08.2022

Jobstarter bekommen ihren Sozialversicherungsausweis

Empfänger sollten Daten prüfen und Dokument gut aufbewahren. Dies stellt sicher, dass Beitragszahlungen richtig verbucht werden.

Das Bild zeigt Sozialversicherungsausweis, Seite 1

Berlin/Frankfurt (dpa/tmn). Einige Jugendliche haben ihre Ausbildungen bereits begonnen, viele weitere starten in den kommenden Wochen. Mit der Aufnahme ihrer ersten Beschäftigung erhalten sie einen Sozialversicherungsausweis. Aus diesem geht der Rentenversicherungsträger hervor, bei dem sie zukünftig versichert sein werden. Außerdem enthält das Dokument den Vor- und Nachnamen, ggf. den Geburtsnamen und eine Versicherungsnummer.

Die Versicherungsnummer wird einmalig vergeben und bleibt ein Leben lang gültig. Sie beinhaltet unter anderem das Geburtsdatum, aus welchem sich der spätere Rentenbeginn ableitet. Die persönlichen Daten sind auch als QR-Code auf dem Ausweis enthalten. Die Deutsche Rentenversicherung weist darauf hin, dass die persönlichen Daten genau überprüft werden sollten. Denn nur wenn alle Angaben stimmen, werden die Beiträge für die spätere Rente auch von Anfang an richtig verbucht. Sollten Daten nicht korrekt sein, ist umgehend eine Berichtigung mit einem entsprechenden Nachweis zu beantragen.

Der Sozialversicherungsausweis ist ebenso sorgfältig zu behandeln wie der Personalausweis. Bei jedem Beschäftigungsbeginn oder wenn eine Sozialleistung (zum Beispiel Arbeitslosengeld) beantragt wird, benötigt man diesen Ausweis zum Nachweis der persönlichen Versicherungsnummer. Geht der Sozialversicherungsausweis verloren, wird beschädigt oder ändern sich die personenbezogenen Daten, können Beschäftigte online unter dem nachfolgenden Link einen neuen Ausweis anfordern: www.eservice-drv.de/SelfServiceWeb/

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 Deutsche Rentenversicherung