Rente / 28.09.2017

Kabinett beschließt Rechengrößen 2018

Renten-Bemessungsgrenzen steigen im kommenden Jahr um knapp 2,4 Prozent.

Berlin (sth). Die Bundesregierung hat am Mittwoch die Sozialversicherungs­rechengrößen-Verordnung für 2018 beschlossen. Mit der Verordnung werden die maßgeblichen Rechengrößen der Sozial­versicherung entsprechend der Einkommensentwicklung im vergangenen Jahr angepasst. Die der Anpassung zugrundeliegende Einkommensentwicklung im Jahr 2016 lag nach Angaben des Bundessozialministeriums im Bundesgebiet bei 2,42 Prozent – in den alten Bundesländern bei 2,33 Prozent, in den neuen Ländern bei 3,11 Prozent (siehe auch Link unten).

 

Rechengrößen der Sozialversicherung 2018
West Ost
Monat Jahr Monat Jahr
Beitragsbemessungsgrenze: allgemeine Rentenversicherung 6.500€ 78.000€ 5.800€ 69.600€
Beitragsbemessungsgrenze: knappschaftliche Rentenversicherung 8.000€ 96.000€ 7.150€ 85.800€
Beitragsbemessungsgrenze: Arbeitslosenversicherung 6.500€ 78.000€ 5.800€ 69.600€
Versicherungspflichtgrenze: Kranken- u. Pflegeversicherung 4.950€ 59.400€ 4.950€ 59.400€
Beitragsbemessungsgrenze: Kranken- u. Pflegeversicherung 4.425€ 53.100€ 4.425€ 53.100€
Bezugsgröße in der Sozialversicherung 3.045€* 36.540€* 2.695€ 32.340€
vorläufiges Durchschnittsentgelt/Jahr in der Rentenversicherung

37.873€

* in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung gilt dieser Wert bundeseinheitlich

Mehr zum Thema:

www.bmas.de

Link zum Entwurf der Sozialversicherungsrechengrößenverordnung 2018 (im pdf-Format)

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Autor

Stefan Thissen